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Großes Kino in der Lohrer Stadthalle muss leider erst mal Pause machen.

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Open Air 2020
Okt. 2020

 

Es heißt weiter durchhalten! Wir hoffen auf ein "Grand Opening" für große Filme mit Unterstützung der Stadthalle Lohr im Februar!

Filme sind Lebensmittel! Leckere Happen - bis das Licht wieder auf der großen Leinwand erstrahlt: Wir verraten unsere Netflix Entdeckungen

"Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten" hat Rio Reiser schon vor einem Vierteljahrhundert gesungen ... und es ist immer noch Trost. Mit dem neuen Jahr, mit Sonne und Nadelstichen wird auch die Kultur wieder einen strahlenden neuen Tag erleben. Und so planen auch die deutschen Kinos, wie von den Franzosen vorgemacht, ein Grand Opening, wenn die Zeiten wieder für gemeinsame Kinoerlebnisse gekommen sind!

Und da das dann wohl noch nicht im Keller gehen wird, hoffen wir auf weitere Kooperation mit der Stadthalle Lohr, um ganz am Anfang dabei zu sein. Auch das wird noch ein paar Tage daueren. Daher haben wir ein paar wunderbare Fundstücke aus dem riesigen Angebot von Netflix herausgesucht. Filme, die wir auch gerne im Keller gesehen hätten, aber auch zu normalen Zeiten nicht hätten zeigen können.

  • The Meyerowitz Stories von Noah Baumbach, einem unserer Lieblingsregisseure. Eine verrückte Familiengeschichte mir fantastischer Besetzung: Candice Bergen, Adam Driver, Dustin Hoffman, Adam Sandler, Ben Stiller und Emma Thompson.
  • Marriage Story Ein weiteres Noah Baumbach Meisterwerk
  • Rolling Thunder Revue: A Bob Dylan Story by Martin Scorsese. Ein Muss - nicht nur - für Dylan Fans.
  • Atlantique von Mati Diop, Großer Preis der Jury - Cannes 2019. "Ihr wunderbar poetischer Film, in dem sich verschiedene Erzähl- und Glaubenstraditionen kreuzen, sei jedem empfohlen, der meint, er müsse für Verständnis der Sorgen von wohlversorgten Menschen in Europa werben." Verana Luecken in ihrem FAZ Cannes Blog
  • Nur eine halbe Geschichte von Alice Wu - eine wunderbar erfrischende und intelligente romantische Komödie.
  • Manchmal begeistern uns auch Serien. Zum Beispiel The Eddy von Damien Chazelle. Für Jazz und Krimi Freunde gleichermaßen.
  • Und auch eine deutsche Serie war eine Überraschung: Unorthodox von Maria Schrader nach dem Buch von Deborah Feldman - die wir schon in "Female Pleasures" im Keller sehen konnten.
  • Mank von David Fincher. Hollywood der 30er Jahre: Der Film erzählt die Geschichte, wie Drehbuchautor - Alkoholiker, wie fast alle damals - das Drehbuch zu "Citizen Cane" entwickelte. Ein faszinierendes Porträt von Herman J. Mankiewicz in strahlendem Schwarz und Weiß.
  • Mein 40-jähriges Ich von und mit Radha Blank - Der stressige Alltag einer erfolglosen Autorin in New York und eine schwarzweiße Hommage an New York. Macht Spaß und rockt.
  • Mother of the Blues: Ma Rainey's Black Bottom Das zweite Theaterstück von August Wilson produziert von Denzel Washington wieder mit Viola Davis.
  • Und dazu passt der Dokumentarfilm über das Leben von Nina Simone: What Happened, Miss Simone? von Liz Garbus.

Einer der schönsten Filme über die Geburtsstunde des Kinos:


„Hugo Cabret“ von Martin Scorcese, USA 2011, 126 Minuten
Streaming bei Amazon und Netflix und als DVD erhältlich

Martin Scorcese ist einer der ganz großen Filmemacher unserer Zeit. Von seinen Anfängen bis heute drehte er vor allem Filme über Verbrecher, Underdogs, New York und ja, auch Musiker („The Irishman“ und die „Rolling Thunder Revue“ über Bob Dylan kamen beide 2019 bei Netflix heraus). 2012 hat er uns mit „Hugo Cabret“ überrascht - ein Märchen von einem Film über die Geburtsstunde des Kinos und die Liebe zur Kinematographie.
Ein Waisenjunge lebt in einem Pariser Bahnhof – ein Bahnhof, der die Essenz Pariser Bahnhöfe und Pariser Lebensart in atemberaubende Bilder gießt – und hält unerkannt die zahlreichen Bahnhofsuhren am Laufen. Allein das Treiben im Bahnhof mit den liebevoll gezeichneten Figuren ist Grund genug, sich den Film anzusehen. Vom bösen Stationsvorsteher über den dicken Zeitungshändler, die verliebte Café Besitzerin, die schöne Blumenhändlerin, den großzügigen Buchhändler bis zu Ben Kinsley als George Méliès, der nach dem Zusammenbruch seiner Filmproduktion einen kleinen Spielwarenladen im Bahnhof betreibt, sind alle perfekt besetzt.
Die wunderbare Geschichte von einem rätselhaften Automaten, den der Junge repariert, und damit nach spannenden Wendungen George Méliès wieder ins Licht der Öffentlichkeit bringt, ist spannend, rührend und zusammen mit einem märchenhaften Paris im Winter eine Entdeckung. Wir haben „Hugo Cabret“ gerade zum fünften Mal angeschaut und sind so begeistert wie beim ersten Mal.
Eine unbedingte Empfehlung für dunkle Winternachmittage im Kreise der ganzen Familie.

Von uns empfohlene Spielfilme in der Arte Mediathek:

"Caramel" von Nadine Labaki, Frankreich, Libanon 2007
in der Arte Mediathek bis 31. Mai 2021
"Gute Manieren" von Juliana Rojas und Marco Dutra, Brasilien, Frankreich 2016
in der Arte Mediathek bis 7. Januar 2021 - Jury Preis in Locarno
Arte meint: nicht für Kinder geeignet.
"A Star is Born" war ja einer der großen Erfolge im Keller und beim Open Air. Die Geschichte vom Aufstieg eines einfachen Mädchens zum Star wurde oft verfilmt. Jetzt kann man die Version von William A. Wellman aus dem Jahr 1937 unter dem Titel "Ein Stern geht auf" in der Arte Mediathek bis zum 16.Februar 2021 sehen. Szenenfoto aus "Das Leben der Boheme" von 1992 - Akis Filme sind zeitlos!
Fünf Filme von Aki Kaurismäki in der Arte Mediathek bis 30. April 2021

Keller Nachlese - Unsere Lieblingsfilme jetzt für Zuhause:

Mit einem Klick auf das Bild geht's zum Archiv ... und auf den Button direkt in die Mediathek.


In den Gängen - Arte Mediathek bis 10. Februar 2021


Egon Schiele: Tod und Mädchen - 3sat Mediathek bis 30. April 2021




Szenenbilder von Filmen, auf die wir jetzt leider warten müssen:

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Filme, die wir in den Keller bringen wollen

Late Night
Lara
Bernadette
Official Secrets
Die schönste Zeit unseres Lebens
Vom Gießen des Zitronenbaums
Die Wütenden - Les Misérables
Master Cheng in Pohjanjoki

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