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Sentimental Value
Dänemark, Norwegen 2025, 132 min
• Darsteller
Nora: Renate Reinsve
Gustav: Stellan Skarsgård
Agnes: Inga Ibsdotter Lilleaas
Rachel:Elle Fanning
• Crew
Regie: Joachim Trier
Drehbuch: Eskil Vogt
Kamera: Kasper Tuxen
Schnitt: Olivier Bugge Coutté
Musik: Hania Rani

 
























Sentimental Value

Pressestimmen

Für »Sentimental Value« ist dieser Schauplatz so unverzichtbar, dass er eine eigene Chronistin erhält, die aus dem Off berichtet, wie die Räume mit ihren Bewohnern lebten. Wenn es leer und still war, fühlte sich das Haus leicht, wenn es hingegen laut und lebhaft zuging, schwer. In dieser Spannung hält Joachim Trier auch seinen Film. Er erzählt mit leichter Hand von dem, was schwer auf seinen Figuren lastet – und was sonst lautstark geschieht, setzt er leise in Szene. [...]
Nora wird zwar vor jeder Premiere von energischem Lampenfieber ergriffen, aber das ist ein Ausweis ihrer Hingabe ans Spiel. Gustav wiederum versteht es, Darsteller zu führen, er besitzt diebischen Charme und noch immer Überzeugungskraft. Einfühlsam und mit lässlich manipulatorischem Geschick probt er den Text mit seinem neuen Star. Indes, sie findet nicht in die Rolle. Endlich gibt Nora seinem Werben nach. Aber auch im Prozess der Annäherung bleibt Gustav unberechenbar.
Gerhard Midding - epd-film.de

Stellan Skarsgård brilliert in diesem Meisterwerk und vielleicht seiner besten Rolle. „Sentimental Value“ erörtert komplexe Spannungsfelder, ohne allzu stark ins Verkopfte abzurutschen. Stattdessen beweist das wunderschön gefilmte Drama in einzelnen Szenen großes Herz. Und zeugt dann nicht zuletzt von Sentimentalität – aber in positiver Hinsicht. Ein Film, der das Ringen zwischen Kunst und Leben nicht behauptet, sondern spürbar macht.
Jonas Schilberg- filmpluskritik.de

So überzeugend wie vielleicht noch nie gelingt es Trier außerdem, Beziehungen nicht bloß als über Generationen weitergereichte Problematik, sondern auch als synchrone Vielfalt zu zeichnen. Es ist ja nicht bloß, wie in ungezählten Familiendramen oft monothematisch ausgewalzt, Konkurrenz, die Geschwisterverhältnisse mit Blick auf den vermeintlich übermächtigen Vater prägt. Im gleichzeitigen Verstehen von Ähnlichkeit und Andersheit liegt schon die Heilung. Solche Geschwister im Geiste sind auch Glaube und Kunst, archiviertes Geschichtswissen und unzuverlässiges Erinnern. Von deren Gemeinsamkeit erzählt „Sentimental Value“: von jener kreativen Kraft, die widerständig macht gegen die Zumutung, sterblich zu sein.
Cosima Lutz- filmdienst.de

Trailer (Englisch)


 

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