|
Im Kulturkeller Weinhaus Mehling, Hauptstrasse 30, 97816 Lohr am Main Eintritt: 5 € |
|
Zurück
Caught Stealing |
Caught StealingPressestimmenNach zuletzt mother! und The Whale nimmt sich Regisseur Darren Aronofsky eine Pause vom Indie-Kino und liefert mit Caught Stealing einen massentauglichen, scorsese-esken Heist-Thriller, der trotz allem weder Ambition noch Atmosphäre vermissen lässt. Wie so oft beweist sich das New York der 90er Jahre als idealer Schauplatz für die Geschichte rund um Austin Butlers Hank, einen gescheiterten Golden Boy des Baseballs, der trotz seiner eigenen Dämonen nie seine in Naivität mündende Gutmütigkeit verloren hat. Hanks Figur und Butlers Fähigkeiten als Charakterdarsteller schaffen bereits während seiner ersten Minuten auf der Leinwand eine Charakterbindung, die sich im Lauf des Films nur verstärkt.
Darren Aronofsky begibt sich auf ungewohntes Terrain: sein Film ist zugleich Gangsterfarce und Hommage an New York, mit unzähligen Verweisen auf die Filmgeschichte Mit Caught Stealing ist Regisseur Darren Aronofsky der Ausbruch aus dem Raster der psychologischen Dramen hin zu einem durchweg unterhaltsamen Thriller gelungen. Dabei wirkt das Drehbuch von Charlie Huston, der auch für die gleichnamige Romanvorlage verantwortlich zeichnet, eher wie ein klassischer Guy-Ritchie-Stoff: Mehrere Gangsterbanden streiten sich um Drogengeld in Millionenhöhe und ziehen dabei einen Außenstehenden und seine Liebsten in Mitleidenschaft. Doch während Ritchie vor allem dafür bekannt ist, den Humor solcher Situationen herauszuarbeiten, stellt Aronofsky eher die Unbarmherzigkeit seiner Antagonist*innen in den Mittelpunkt und lässt auf Situationskomik durchweg einen blutigen Haufen aus Leichen folgen.
Trailer (Englisch) |
|
Immer auf dem Laufenden bleiben - Mail mit Betreff "Newsletter" an |