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TOVE
Finnland, Schweden 2020, 100 min
• Mitwirkende
Tove Jansson: Alma Pöysti
Vivica Bandler: Krista Kosonen
Tuulikki Pietilä: Joanna Haartti
Viktor „Faffan“ Jansson: Robert Enckell
Signe „Ham“ Jansson: Kajsa Erns
• Crew
Regie: Zaida Bergroth
Buch: Zaida Bergroth & Eeva Putro
Kamera: Linda Wassberg
Schnitt: Samu Heikkilä
Musik: Matti Bye

 

TOVE

Pressestimmen

Als Zeitungscomic eroberten die Mumins erst England und dann die ganze Welt. Zaida Bergroths Spielfilm „Tove“ erzählt jetzt vom Liebesleben der Erfinderin und weltberühmten finnischen Künstlerin Tove Jansson – aber fast ohne die Mumins.

Wir kennen Finnlands Kino eigentlich nur durch die Filme der Brüder Kaurismäki. Mit deren Stimmung und Ästhetik hat Bergroths „Tove“ nichts zu tun, genauso wenig, wie sie die emotionalen Herausforderungen dieser großen schwedischsprachigen Künstlerin auf eine Weise zu inszenieren versuchte, die von Ingmar Bergman inspiriert wäre. Die Natur etwa spielt kaum eine Rolle bei Bergroth; ihre Figuren bewegen sich fast ausschließlich durch Interieurs, und sie wählt für die Farbsprache des Films epochengerecht die Technicolor-Palette von Hollywood-Melodramen aus den Vierziger- und Fünfzigerjahren, in denen die Handlung ja auch angesiedelt ist. Auch die großen Gefühle, die hinter der federleicht scheinenden Inszenierung brodeln, sind wie aus Arbeiten von Douglas Sirk oder Vincente Minnelli übernommen.

Andreas Platthaus - FAZ

Zaida Bergroth über den Film
Tove Jansson – die „Muminmama“, die alle kennen und auf ein Podest gestellt haben. In meiner Vorstellung war sie dieses grauhaarige, weise, seltsam ruhige und irgendwie unantastbare menschliche Wesen. Doch je mehr ich sie durch meine Recherche und meine Vorbereitung für diesen Film kennenlernte, desto größter wurde meine Überraschung: Dieser Film sollte alles andere als ruhig und vorhersehbar warden! Toves Leidenschaft und Energie, ihre starken Gefühle und wie sie diese zum Ausdruck brachte, ihre Unkonventionalität – diese Dinge überraschten mich am meisten.[...]
Wir konzentrieren uns in „Tove“ auf ihr Leben im Alter zwischen 30 und Anfang 40. Der Film beginnt während des Zweiten Weltkriegs und endet damit, dass sie Tuulikki, die Liebe ihres Lebens, trifft. Der Kern des Films ist ihr Streben, sich selbst als Künstlerin zu finden, und der Konflikt zwischen den „schönen Künsten“ und ihrer Erfindung der Mumins. Aber auch ihre leidenschaftlichen Liebesbeziehungen mit Atos Wirtanen und Vivica Bandler. Tove führte ein aufregendes Bohemien-Leben, das die weltberühmten Mumins-Figuren hervorbrachte.

Trailer

Fotos






























 

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