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Gaza Mon Amour
Palästina, Frankreich, Deutschland, Portugal 2020, 88 min
• Mitwirkende
Issa: Salim Daw
Siham: Hiam Abbass
Leila: Maisa Abd Elhadi
Samir: George Iskandar
• Crew
Regie: Arab Nasser & Tarzan Nasser
Buch: Arab Nasser & Tarzan Nasser
Musik: Andre Matthias
Kamera: Christophe Graillot
Schnitt: Véronique Lange

 

Gaza Mon Amour

Pressestimmen

Von dem Fischer Issa Nasser, 60 Jahre alt, ansässig in Al-Shati, einem Flüchtlingslager im Gazastreifen, muss ein polizeiliches Foto gemacht werden. Der Grund: Er ist des Besitzes von Kunstobjekten verdächtig. Oder eigentlich schon überführt. Denn bei einer Hausdurchsuchung wurde eine Statue bei ihm gefunden, die er einige Tage davor aus dem Meer gefischt hatte. Eine Darstellung des Gottes Apoll, die den Experten einige Rätsel aufgibt. Denn lange kann sie nicht im Meer gewesen sein, andernfalls wäre sie stärker mitgenommen. Und ist sie wertvoll? Das Foto von Issa zeigt einen Mann mit markanten Gesichtszügen, einem grau wuchernden Bart und einer Glatze. Er kann durchaus als attraktiv gelten, und das muss er bis zu einem gewissen Grad auch sein, denn er hat Großes vor: Er will heiraten. Die Frau, mit der er sein Leben teilen möchte, hat er längst ausgemacht. Sie heißt Siham, eine Schneiderin, die ebenfalls täglich von Al-Shati zum Markt und abends wieder zurück pendelt. Siham wird in dem Film „Gaza mon amour“ von Hiam Abbass gespielt, dem wohl bekanntesten und größten Star, den das palästinensische Kino hat. Ein Kino, das es im Übrigen nicht wirklich gibt, wie auch Hiam Abbas nominell als Schauspielerin aus Israel geführt wird, wenngleich sie ihr Prestige immer wieder in den Dienst der palästinensischen Sache gestellt hat.

Bert Rebhandl - Frankfurter Allgemeine

Wenn ich „ich“ sage, meine ich „wir“: Die palästinensischen Regisseure Arab und Tarzan Nasser über die Hamas, Israel, ihr Exil in Paris und über ihren neuen Film „Gaza mon amour“.
Schon einer allein würde auffallen, zusammen sind sie ein Happening: die Nasser-Zwillinge Arab und Tarzan, zwei große Männer mit Bärten und Kajal um die Augen. Ihr wunderbarer Film „Gaza mon amour“ über einen älteren Fischer in Gaza, der still um das Herz einer verwitweten Schneiderin wirbt, wurde auf den Festivals in Toronto, Venedig, Thessaloniki und in Hamburg gefeiert, wo der erste Teil des Interviews stattfand. Die beiden Regisseure sind heiter und temperamentvoll. Sie sprechen oft gleichzeitig oder fallen einander ins Wort.

Ariana Malik - Frankfurter Allgemeinel

Trailer

Fotos






























 

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